Demenz – unsere Behandlung

Die Symptome lindern
Unter Demenz versteht man verschiedene, weltweit immer häufiger werdende Krankheiten des Gehirns. Je früher Sie bei einer Demenz von Spezialisten betreut werden, desto besser. Unsere Neurologen und Demenz-Experten in München bestimmen mit umfassenden Untersuchungen und Tests, ob bei Ihnen eine Demenz vorliegt, und wenn ja, um welche Form und welches Stadium es sich handelt. Auf der Grundlage einer sicheren Diagnose können wir die für Sie passende Behandlung festlegen. Wichtig ist dabei die optimale Kombination aus aktivierenden und künstlerischen Therapien sowie den richtigen Medikamenten. Unser Ziel ist es dabei, den Verlauf Ihrer Demenz nachhaltig und positiv zu beeinflussen und damit die Lebensqualität für Sie und Ihre Familie zu erhöhen.
Gleichermaßen bedeutsam ist es, Angehörige oder Partner eng mit in die Therapiemaßnahmen einzubeziehen und Hilfe bei der schwierigen Aufgabe zu geben, gemeinsam den Alltag zu meistern.
Mit unserer Tagesklinik für Demenz bieten wir Ihnen ein deutschlandweit einmaliges Konzept.

Fachlich geprüft von Prof. Dr. Andrés Ceballos-Baumann

Zwei ältere Menschen spielen Schach an Holztisch im hellen Wohnzimmer, entspannte Stimmung

Demenz – unsere Behandlung

Unter Demenz versteht man verschiedene, weltweit immer häufiger werdende Krankheiten des Gehirns. Je früher Sie bei einer Demenz von Spezialisten betreut werden, desto besser. Unsere Neurologinnen und Neurologen sowie Demenzexperten in München bestimmen mit umfassenden Untersuchungen und Tests, ob bei Ihnen eine Demenz vorliegt, und wenn ja, um welche Form und welches Stadium es sich handelt. Auf der Grundlage einer sicheren Diagnose können wir die für Sie passende Behandlung festlegen. Wichtig ist dabei die optimale Kombination aus aktivierenden und künstlerischen Therapien sowie den richtigen Medikamenten. Unser Ziel ist es, den Verlauf Ihrer Demenz nachhaltig und positiv zu beeinflussen und damit die Lebensqualität für Sie und Ihre Familie zu erhöhen.

Gleichermaßen bedeutsam ist es, Angehörige oder Partnerin beziehungsweise Partner eng mit in die Therapiemaßnahmen einzubeziehen und Hilfe bei der schwierigen Aufgabe zu geben, gemeinsam den Alltag zu meistern.

Medikamentöse Therapie

Ziel der medikamentösen Behandlung demenzieller Erkrankungen ist es bisher, die Symptome der Krankheit zu mildern und die Lebensqualität zu verbessern. Zugelassen zur Behandlung der Alzheimer-Demenz sind das Medikament Memantin und drei sogenannte Cholinesterasehemmer (Donepezil, Galantamin, Rivastigmine). Diese beeinflussen die Nervenüberträgerstoffe, die wiederum für das Gedächtnis wichtig sind.

Psychologische Interventionen

Es gibt zahlreiche weitere aktive Formen der Demenztherapie, die sich positiv auf die Krankheitsbewältigung, das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Betroffenen sowie ihrer Betreuungspersonen auswirken können.

Hilfe bei Demenz im Anfangsstadium:
  • Verhaltenstherapeutisches Kompetenztraining (VKT)
    Hier werden Betroffene darin unterstützt, Belastungen zu bewältigen, persönliche Ressourcen zu mobilisieren und depressiven Symptomen entgegenzuwirken.
  • Validation
    Hier wird versucht, die Bedürfnisse der Betroffenen unvoreingenommen zu verstehen und zu spiegeln.
  • Selbst-Erhaltungs-Therapie (SET)
  • Biographieorientierte Erinnerungstherapie
    Hier stehen persönliche Identität, Stetigkeit und zusammenhängende Gedankengänge im Mittelpunkt.
  • Musik-, Tanz- und Maltherapie
    Hier werden neue Wege der Verständigung eröffnet.

Ökologische und soziale Interventionen

Optimal für Demenzkranke ist eine materielle Umwelt, die sich dem Krankheitsverlauf anpasst. Sie sollte sowohl beschützenden als auch stimulierenden Charakter haben. Dies kann geschehen durch eine warme häusliche Atmosphäre, angepasste Beleuchtung und Temperatur, eine anregende Geräuschkulisse und angenehme Düfte. Die Umgebung sollte übersichtlich sein, sodass sich die Patientinnen und Patienten gut orientieren können. Es sollte ausreichend Bewegungsfreiheit herrschen und auch Rückzugsmöglichkeiten geben. Wichtig sind zudem soziale Kontakte und Besuche der Angehörigen. Auch der Kontakt mit Tieren tut Demenzkranken gut und vermittelt Lebensfreude.

Selbsterhaltungstherapie (SET) zur Bewahrung des „Selbst“

Ziel dieses Betreuungskonzepts ist es, das „Selbst“ der Patientinnen und Patienten zu erhalten. Das „Selbst“ ist nötig, um Informationen über die eigene Person und die Umgebung aufzunehmen, zu verarbeiten und aufrechtzuerhalten. Es schafft die Voraussetzungen, um Entwicklungen von Situationen vorauszusagen, Entscheidungen zu fällen, Haltungen einzunehmen und sich zu orientieren. Es ist abhängig von Selbstwert, Selbstsicherheit und Selbstständigkeit der eigenen Person. Ein stabiles „Selbst“ hat positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl und die Identität und bedingt so auch Stimmung und Verhalten.
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In unserem Alzheimer-Therapiezentrum der Schön Klinik Bad Aibling praktizieren wir die SET erfolgreich im Rahmen eines vierwöchigen stationären Behandlungsprogramms. Dieses richtet sich sowohl an die Demenzpatientinnen und -patienten als auch an die betreuenden Personen. Neben der SET stehen die Diagnose-Überprüfung und die medikamentöse Therapie im Mittelpunkt. Daneben gibt es Einzel- und Gruppentherapien sowie Beratungsgespräche zu Themen wie der Planung des Alltags oder externen Hilfen.

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