Morbus Menière – unsere Therapie

Bleibende Schäden vermeiden: umfassend informieren, früh behandeln
Wenn Ihnen ein Morbus Menière-Syndrom das tägliche Leben unerträglich macht, zögern Sie nicht und suchen Sie einen Spezialisten auf. Denn: die damit zusammenhängenden Anfälle von Schwindel, Übelkeit, Druck im Ohr, Hörverlust und Tinnitus können mit therapeutischen Maßnahmen reduziert werden.

Unser interdisziplinäres Experten-Team in der Schön Klink Bad Arolsen, bestehend aus HNO-Ärzten im Haus, Psychologen und Fachtherapeuten, hilft Ihnen, Ihre körperlichen Beschwerden des Morbus Menière zu lindern. Mit einem gezielten Gleichgewichtstraining, Entspannungsübungen und Medikamenten wird eine Verbesserung der Symptombewältigung erreicht. Auch eine Abgrenzung und Behandlung von psychischen Begleit- und Folgekrankheiten, wie Ängsten und Depressionen, ist erforderlich. Zudem tritt fast immer zusätzlich ein sekundärer Angstschwindel auf, der dem Menière-Schwindel sehr ähnlich und dessen Behandlung sehr hilfreich für Sie ist.

Unser Erfolgsrezept: eine einfühlsame, individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene und ganzheitliche Therapie, die zum Ziel hat, dass Sie – trotz Morbus Menière – wieder Freude am Leben haben. Zur langfristigen Vorbeugung und Bewältigung Ihrer Anfälle nach Ihrer Therapie bei uns erarbeiten wir mit Ihnen gezielte Strategien zur Selbsthilfe, die Ihnen mehr Sicherheit für den Alltag geben.

Fachlich geprüft von Dr. med. Bernadette Talartschik

Ältere Frau stützt sich an Geländer und hält sich den Kopf

Morbus Menière (anfallsartiger Drehschwindel) – unsere Behandlung

Die Schön Klinik Bad Arolsen liegt in Nordhessen in der Nähe von Kassel. Sie hat das Flair eines Hotels mit wunderschönem Ambiente in Schlossnähe. Ein See ist fußläufig erreichbar.
Der Drehschwindel ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt in der Schön Klinik Bad Arolsen.

Interdisziplinäres Experten-Team

HNO-Ärztinnen und Ärzte

Zum interdisziplinären Experten-Team gehören HNO-Ärztinnen und Ärzte, die dauerhaft im Haus präsent sind. Sie ermöglichen eine ausführliche Diagnostik und eine gezielte HNO-Therapie, sodass die Behandlung von Tinnitus, otogenem (= ohrbedingtem) Schwindel und Schwerhörigkeit garantiert ist. Eine ergänzende Hörgeräteversorgung wird bei Bedarf angeboten, um die Korrektur der Hörverluste zu reduzieren.

Das alles ist sinnvoll, da der Morbus Menière typischerweise mit drei gleichzeitig auftretenden Symptomen einhergeht: Drehschwindelattacken, Intensivierung von Ohrgeräuschen, die häufig als Brummen wahrgenommen werden, und wiederkehrender Tieftonhörminderung, die oft von einer Drucksymptomatik begleitet wird.

Diese können im Verlauf der Erkrankung eine dauerhafte, nicht selten fortschreitende Schwerhörigkeit zur Folge haben. Auch die Abgrenzung zu isolierten Endolymphschwankungen (endolymphatischer Hydrops = mögliche Ursache einer Tieftonhörminderung) erfordert eine Thematisierung und Erläuterung. Alle Symptome bedürfen einer HNO-ärztlichen Expertise.

Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Fachtherapeutinnen und -therapeuten

Das Team setzt sich weiterhin aus Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie zahlreichen Fachtherapeutinnen und -therapeuten zusammen, sodass eine enge Zusammenarbeit und ein regelmäßiger Austausch mit allen Fachgruppen möglich sind. Diese Kooperation ist wichtig und deshalb elementarer Bestandteil des Therapie-Konzeptes, weil die vielseitigen Symptome des Morbus Menière nicht nur körperliche, sondern auch seelische Leiden zur Folge haben.

Das macht eine umfassende Behandlung unerlässlich. Intensive HNO-ärztliche Informationsvermittlungen und die Erarbeitung von Bewältigungsstrategien sind Themen der HNO-Einzel- und -Gruppentherapien. Die häufig begleitenden seelischen Belastungen der Betroffenen erfordern darüber hinaus eine intensive psychologische Betreuung, die ebenfalls im Einzel- und Gruppen-Setting angeboten wird. Sie ist verhaltenstherapeutisch ausgerichtet und hat ein optimiertes Symptom-Management zum Ziel. Eine Auflistung der Einzel- und Gruppentherapien finden Sie unten stehend.

Darüber hinaus bildet ein gezieltes, intensives Gleichgewichtstraining, das ebenfalls individuell, aber auch gruppenspezifisch verordnet wird, einen weiteren Schwerpunkt der Morbus-Menière-Behandlung in der Schön Klinik Bad Arolsen. Es dient zum einen der Stärkung der Selbstsicherheit, des Vertrauens in den eigenen Körper und der Förderung von Kompensationstechniken. Zum anderen ist es für das Erlernen der Abgrenzung des Morbus-Menière-Schwindels von einem sekundären Angstschwindel unerlässlich. Dieser tritt infolge der extrem belastenden Symptome der Erkrankung fast bei allen Betroffenen im Laufe des Krankheitsverlaufes auf und bedarf zwingend der sicheren Diagnostik und Therapie. Dadurch lässt sich der extreme Leidensdruck der Patientinnen und Patienten oft schon erheblich reduzieren.

Ein vielfältiges Angebot von Entspannungstherapien, Achtsamkeitstherapien und Biofeedback gehören ebenfalls zum Konzept und tragen zur Verbesserung der Symptombewältigung, aber auch der Symptome selbst bei.

Unser Erfolgsrezept: eine einfühlsame, individuell auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnittene, ganzheitliche Therapie. Sie hat das Ziel, trotz Morbus Menière wieder mit Freude ins Leben zurückzukehren. Zur langfristigen Vorbeugung und Bewältigung poststationärer Anfälle erarbeiten wir mit den Betroffenen gezielte Strategien zur Selbsthilfe, um die Sicherheit für den Alltag wiederherzustellen.

Einzeltherapien

  • Psychotherapie
  • psychologische Einzeltherapie (Verhaltenstherapie)
  • HNO-Diagnostik und -Therapie (gegebenenfalls Hörgeräteversorgung)
  • HNO-spezifische, umfassende Informationsvermittlungen über Morbus Menière (Schwindel, Tinnitus, Hörminderung/Hörverlust), die eine Verbesserung des Symptom-Managements und eine Angstreduktion beziehungsweise Angstfreiheit zum Ziel haben
  • Gleichgewichtstherapie (Erlernen der Abgrenzung zum psychogenen Schwindel, Vertrauen schaffen in den eigenen Körper, Förderung der Selbstsicherheit, Training von Kompensationsmechanismen)
  • praxisorientierte Wahrnehmungstherapie (Hörtherapie)
  • Biofeedback
  • Achtsamkeitstherapie
  • verschiedene Entspannungstherapien
  • Physiotherapie
  • Musik- und Kunsttherapie

Gruppentherapien

  • umfassende HNO-Informationsvermittlungen spezifisch für Schwindel, Schwerhörigkeit Hörminderungen und Tinnitus, Symptome des Morbus Menière, Erläuterung und Abgrenzung des Begriffs Endolymphschwankung (endolymphatischer Hydrops = mögliche Ursache einer Tieftonhörminderung)
  • Tinnitus-Bewältigungstherapie, die eine Leidensfreiheit anstrebt (siehe Behandlung von Tinnitus in der Schön Klinik Bad Arolsen)
  • intensive Gleichgewichtstherapie (Ziele wie bei der Einzeltherapie)
  • Hörtherapie bei Normal- und Schwerhörigkeit
  • psychologische Therapien: kognitive Verhaltenstherapie, Achtsamkeitstherapie, Biofeedback, lösungsorientierte Gruppen
  • Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT: Erarbeitung von Akzeptanzstrategien, Umgang mit belastenden Gedanken und werteorientiertes Handeln)
  • Entspannungstherapien: progressive Muskelentspannung (PMR), autogenes Training, Tai-Chi, Kieferentspannung
  • Fachtherapien: Musiktherapie, Kunsttherapie, Sporttherapie, Walking, Muskelaufbautraining

Mehr zu Morbus Menière

Erfahren Sie mehr über Morbus Menière – Ursachen, Diagnose, Behandlung und Nachsorge im Überblick.

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