Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
Die Entzündung eindämmen, Schmerzen lindernDer Schmerz sitzt ganz tief im Rücken. Vor allem in Ruhe, nachts oder am frühen Morgen meldet er sich. Strecken, dehnen und ein wenig laufen – Bewegung hilft Menschen mit Morbus Bechterew in den meisten Fällen. Die Müdigkeit und das Gefühl, steif zu werden, bleiben.
Unser spezialisiertes ärztliches Personal in den Schön Kliniken hat große Erfahrung mit diesem Krankheitsbild. Mit verschiedenen wirksamen Therapien helfen wir Ihnen, Ihre Beschwerden zu lindern, schwere Verläufe zu vermeiden und besser mit der versteifenden Wirbelentzündung zu leben. Sollte dennoch eine operative Therapie in Betracht gezogen werden, sind Sie in erfahrenen und routinierten Händen.

Individuelle Therapie, um den Verlauf der Krankheit positiv beeinflussen
Nur bei starker Schädigung der Gelenke und der Wirbelsäule wird gegebenenfalls eine operative Versorgung notwendig.
Physiotherapie und Bewegungsübungen
Medikamentöse Morbus-Bechterew-Therapie
Außerdem gibt es einige spezielle Präparate, die den Krankheitsverlauf langfristig modulieren können (zum Beispiel MTX, Sulfasalazin). Mit weiteren speziellen Medikamenten (TNF-alpha-Blocker) können wir bei sehr schweren und noch nicht sehr weit fortgeschrittenen Stadien in grundlegende Entzündungsursachen eingreifen. Eine entsprechende fachrheumatologische Beratung und Betreuung ist bei der Wahl der medikamentösen Therapie von großer Wichtigkeit.
Morbus-Bechterew-Behandlung mit Operation
Bei fortgeschrittenen Erkrankungsstadien, bei denen es zur aufsteigenden bis hin zur vollständigen Verknöcherung und Fehlstellung der Wirbelsäule kommen kann, stellt die Versteifung des Rückens eine starke Beeinträchtigung dar. Diese Fehlstellung können unsere erfahrenen Spezialisten operativ gut und ohne allzu hohes Risiko korrigieren.
Auch Brüche innerhalb der versteiften Wirbelsäule bergen ein hohes Risikopotenzial für neurologische Komplikationen und bedürfen daher einer chirurgischen Therapie.
Durch die chronische Entzündung kann es auch dazu kommen, dass ein Gelenk zerstört oder stark beschädigt wird. Meist betrifft das das Hüftgelenk. In diesem Fall kann ein Gelenkersatz Teil der Therapie werden.
Physikalische Morbus-Bechterew-Therapie
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