Zwangsstörung bei Jugendlichen – unsere Behandlung

Kontrollieren zwanghafte Gedanken und Handlungen Dein Leben? Dann findest Du bei uns in der Schön Klinik Bad Arolsen in der Nähe von Kassel professionelle Hilfe. Auf unserer spezialisierten Jugendstation unterstützen Dich unsere erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten mit einer maßgeschneiderten Behandlung dabei, den Teufelskreis Deiner Zwangsstörung zu durchbrechen.

Um Deine Zwänge richtig verstehen und einschätzen zu können, führen wir in einem ersten Schritt intensive Gespräche mit Dir. Anschließend erstellen wir Deinen persönlichen Therapie-Plan mit unterschiedlichen Einzel- und Gruppensitzungen.

Einen besonderen Schwerpunkt bei der Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen bildet bei uns die kognitive Verhaltenstherapie. Dabei entwickelst Du gemeinsam mit Deiner Bezugstherapeutin oder Deinem Bezugstherapeuten ein individuelles Störungsmodell und kannst so Deine persönlichen Hintergründe von Zwangshandlungen und Zwangsgedanken verstehen. Unter behutsamer Anleitung Deiner Therapeutinnen und Therapeuten übst Du, Dich kritischen Situationen zu stellen und erlernst Strategien, die Dir dabei helfen, Deine Zwänge zu überwinden und mit den dahinter liegenden Gefühlen umzugehen.
Drei glückliche Jugendliche machen ein Selfie am Bahnhof

Zwangsstörung bei Jugendlichen – unsere Behandlung

Kontrollieren zwanghafte Gedanken und Handlungen Dein Leben? Dann findest Du bei uns in der Schön Klinik Bad Arolsen in der Nähe von Kassel professionelle Hilfe. Auf unserer spezialisierten Jugendstation unterstützen Dich unsere erfahrenen Therapeutinnen und Therapeuten mit einer maßgeschneiderten Behandlung dabei, den Teufelskreis Deiner Zwangsstörung zu durchbrechen.

Um Deine Zwänge richtig verstehen und einschätzen zu können, führen wir in einem ersten Schritt intensive Gespräche mit Dir. Anschließend erstellen wir Deinen persönlichen Therapie-Plan mit unterschiedlichen Einzel- und Gruppensitzungen.

Einen besonderen Schwerpunkt bei der Behandlung von Zwangsstörungen bei Kindern und Jugendlichen bildet bei uns die kognitive Verhaltenstherapie. Dabei entwickelst Du gemeinsam mit Deiner Bezugstherapeutin oder Deinem Bezugstherapeuten ein individuelles Störungsmodell und kannst so Deine persönlichen Hintergründe von Zwangshandlungen und Zwangsgedanken verstehen. Unter behutsamer Anleitung Deiner Therapeutinnen und Therapeuten übst Du, Dich kritischen Situationen zu stellen und erlernst Strategien, die Dir dabei helfen, Deine Zwänge zu überwinden und mit den dahinter liegenden Gefühlen umzugehen.

Behandlung von Zwangsstörungen bei Jugendlichen

Therapie und Behandlungsmöglichkeiten für Jugendliche mit Zwangsstörungen erfordern einen ganzheitlichen Ansatz. Die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) gilt als einer der effektivsten Ansätze in der Behandlung von Zwangsstörungen. Nach einer ausführlichen Psychoedukation und der Erarbeitung des Störungsmodells stellt die Expositionsbehandlung mit Reaktionsverhinderung das zentrale Element der Therapie der Zwangsstörung dar. Dabei wird mit den Jugendlichen schrittweise erarbeitet, Zwangshandlungen zu unterlassen und die damit verbundenen Ängste und Spannungsgefühle auszuhalten bis ein Spannungsabfall eintritt. Darüber hinaus werden im Rahmen der psychotherapeutischen Behandlung auch weitere Themen, die an der Aufrechterhaltung der Symptomatik beteiligt sein können, berücksichtigt und bearbeitet. In einigen Fällen kann die KVT mit einer medikamentösen Behandlung kombiniert werden, insbesondere wenn die Symptome schwer sind und das tägliche Leben stark beeinträchtigen. Dies kann vor allem in der Anfangsphase einer Behandlung sinnvoll sein, um die Expositionsbehandlung zu ermöglichen. Zum Einsatz kommen dabei vorrangig selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), die durch ihre Wirkung auf den Serotoninstoffwechsel im Gehirn Zwangs- und Angstsymptome reduzieren. Wenn komorbide Störungen vorliegen, sollten diese ebenfalls entsprechend der fachlichen Empfehlungen behandelt werden. Soziale Unterstützung aus dem Familienumfeld und von Gleichaltrigen fördert den Therapieerfolg zusätzlich. Wichtig ist dabei auch, dass im Verlauf der Behandlung ungünstiges elterliches Verhalten, welches das Zwangssystem aufrecht erhält, reduziert wird und die familiären Beziehungen sich wieder an den normalen Entwicklungsbedürfnissen der Jugendlichen orientieren. Um eine langfristige Stabilisierung zu ermöglichen, sollten zudem Quellen erhöhter Stressbelastungen identifiziert und nach Möglichkeit und reduziert werden.

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