Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Jugendlichen – unsere Behandlung

Wir helfen Dir, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und seelische Narben zu heilen. Unsere Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten in der Schön Klink Bad Arolsen haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) sowie von Folgen einer Traumatisierung bei Jugendlichen und sind rund um die Uhr für Dich da. Gemeinsam mit Dir stimmen wir einen Therapieplan ab, der genau auf Dich und Deine Situation zugeschnitten ist.

Deine Behandlung bei uns lässt sich in drei Phasen einteilen: Bei der „Stabilisierung“ geht es zunächst darum, dass Du eine vertrauensvolle Beziehung zu Deiner Bezugstherapeutin oder Deinem Bezugstherapeuten aufbaust und wieder mehr Sicherheit gewinnst. Gleichzeitig übst Du, Deine innere Anspannung zu verringern und negative Verhaltensweisen durch positive zu ersetzen. Das Ziel der „Konfrontation“ ist es, die Bedrohung als etwas Geschehenes zu begreifen – ein Erlebnis, das in der Vergangenheit liegt. In der „Integration“ schließlich unterstützen wir Dich dabei, wieder zurück in den Alltag zu finden.

Zusätzliche Gruppentherapien wie Sport- oder Kunsttherapie sowie der Austausch mit Jugendlichen in einer ähnlichen Situation helfen Dir darüber hinaus dabei, Deine PTBS nachhaltig zu überwinden.
Junge Frau mit gelbem Helm fährt bei Sonnenschein schwarzes Moped 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) bei Jugendlichen – unsere Behandlung

Wir helfen Dir, traumatische Erlebnisse zu verarbeiten und seelische Narben zu heilen. Unsere Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten in der Schön Klink Bad Arolsen haben langjährige Erfahrung in der Behandlung von Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) sowie von Folgen einer Traumatisierung bei Jugendlichen und sind rund um die Uhr für Dich da. Gemeinsam mit Dir stimmen wir einen Therapieplan ab, der genau auf Dich und Deine Situation zugeschnitten ist.

Deine Behandlung bei uns lässt sich in drei Phasen einteilen: Bei der „Stabilisierung“ geht es zunächst darum, dass Du eine vertrauensvolle Beziehung zu Deiner Bezugstherapeutin oder Deinem Bezugstherapeuten aufbaust und wieder mehr Sicherheit gewinnst. Gleichzeitig übst Du, Deine innere Anspannung zu verringern und negative Verhaltensweisen durch positive zu ersetzen. Das Ziel der „Konfrontation“ ist es, die Bedrohung als etwas Geschehenes zu begreifen – ein Erlebnis, das in der Vergangenheit liegt. In der „Integration“ schließlich unterstützen wir Dich dabei, wieder zurück in den Alltag zu finden.

Zusätzliche Gruppentherapien wie Sport- oder Kunsttherapie sowie der Austausch mit Jugendlichen in einer ähnlichen Situation helfen Dir darüber hinaus dabei, Deine PTBS nachhaltig zu überwinden.

Psychotherapeutische Behandlung der PTBS bei Jugendlichen

Ein erster Therapieschritt besteht in der Einordnung der individuellen Beschwerden in das Krankheitsbild der PTBS. Dies ermöglicht es den Jugendlichen, ihre Symptome als nachvollziehbare Reaktion von Körper und Psyche auf außergewöhnliche Belastungen zu verstehen, was meist eine erhebliche Entlastung bewirkt.

Ein wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Aufklärung und Beratung der Eltern und Erziehungsberechtigten, um ein unterstützendes und verstehendes Umfeld zu schaffen.

Zu den zentralen psychotherapeutischen Behandlungsmethoden zählen die traumafokussierte kognitive Verhaltenstherapie (TF-KVT), Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy (IRRT) sowie die psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT). Die differenzierte Auswahl des Therapieansatzes erfolgt entsprechend der individuellen Bedürfnisse der Betroffenen. Ziel aller Methoden ist eine nachhaltige Reduktion der Belastungen bei Jugendlichen und deren Familien.

Hierbei werden gezielt die belastenden Gedächtnisinhalte bearbeitet, wodurch sich aufdrängende Erinnerungen und negative Emotionen vermindern. Auch nehmen Symptome wie erhöhte Wachsamkeit, Schlafstörungen und Reizbarkeit ab. Negative Denkmuster werden therapeutisch erkannt und modifiziert. Insgesamt wird so die Fähigkeit zur Alltagsbewältigung und sozialen Integration gestärkt.

Kreativtherapeutische Ansätze

Kreativtherapeutische Methoden wie Kunst- oder Musiktherapie ergänzen den therapeutischen Prozess durch die Förderung des emotionalen Ausdrucks und der Selbstreflexion. Sie bieten alternative Möglichkeiten, schwer in Worte zu fassende Gefühle auszudrücken. Kunsttherapie ermöglicht es, innere Erlebnisse mithilfe visueller Gestaltung zu verarbeiten, wohingegen die Musiktherapie den Zusammenhang zwischen Klang und Emotion nutzt, um Entspannung und psychisches Wohlbefinden zu unterstützen.

Gruppentherapien

Gruppentherapien bieten Jugendlichen die Möglichkeit zum Austausch mit Gleichaltrigen und vermitteln Unterstützung in einem geschützten Rahmen. Durch die gemeinsame Bearbeitung ähnlicher Erfahrungen wird das Gefühl der Isolation vermindert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Innerhalb der Gruppe können Vertrauen und Empathie aufgebaut werden, während gemeinsam Strategien zur Bewältigung der individuellen Herausforderungen erarbeitet werden.

Arzneimitteltherapie

Medikamentöse Maßnahmen können zur Stimmungsaufhellung, Stabilisierung sowie zur Reduktion von Angstzuständen eingesetzt werden. Sie unterstützen den therapeutischen Prozess, indem sie chemische Ungleichgewichte im Gehirn ausgleichen, die infolge traumatischer Erlebnisse bestehen. Durch die medikamentöse Behandlung lassen sich Symptome mindern, bis die psychotherapeutische Intervention vollständig wirkt.

Die Verordnung von Medikamenten erfolgt stets unter enger fachlicher Aufsicht und Anpassung an die individuellen Erfordernisse unter Beachtung möglicher Nebenwirkungen.

Eine individuell angepasste Kombination der dargestellten Therapieansätze bietet umfassende Hilfe und schafft optimale Voraussetzungen für den Genesungsprozess. Im Zentrum steht, dass Jugendliche eigene Selbstwirksamkeit erleben und schrittweise Kontrolle über ihr Leben zurückgewinnen, um nicht nur die Traumafolgen zu überwinden, sondern ihre Entwicklung insgesamt zu fördern.

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