
Alina Gerber
Leitende PsychologinKinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin

Fühlst Du Dich auch oft ohne Antrieb, Freude und Perspektiven? Damit bist Du nicht allein. Denn so wie Dir geht es vielen Jugendlichen mit Depression. In der Schön Klinik Bad Arolsen geben wir Dir die notwendige Hilfe, um Deine Depression hinter Dir zu lassen und wieder Freude am Leben zu haben.
Die langjährige Erfahrung im Umgang mit depressiven Teenagern hilft unseren Ärztinnen und Ärzten sowie Therapeutinnen und Therapeuten dabei, eine Behandlung aus Einzel- und Gruppentherapien zusammenzustellen, die genau auf Dich und Deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Solltest Du zusätzlich an einer begleitenden Borderline-Störung leiden, können wir auch diese in unserer Behandlung berücksichtigen.
Gemeinsam erarbeiten wir Strategien und Fertigkeiten, mit denen Du negative Gedanken durch positive ersetzen kannst. Du lernst, Deine Gefühle gezielter wahrzunehmen und äußerem Druck besser standzuhalten. Mit mehr Selbstbewusstsein kannst Du künftig leichter mit belastenden Situationen umgehen und Probleme lösen.
Während Deiner Gruppentherapien, wie zum Beispiel der Kunst- oder Bewegungstherapie, lernst du außerdem andere Jugendliche mit Depression oder einer ähnlichen Erkrankung kennen. Oft hilft der Austausch, um Euch gegenseitig zu unterstützen und Kraft zu geben.
Besonders unterstützend ist, dass Jugendliche in unserer Klinik auch auf andere Jugendliche mit Depression treffen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden. Sie können sich untereinander austauschen, unterstützen und von ihren Fortschritten lernen.
Gruppentherapie
Einzeltherapie
Wenn das eigene Kind unter Depressionen leidet, ist das auch für Eltern meist schwer zu ertragen. Doch was können Eltern tun, um ihre Teenager beim Umgang mit der Erkrankung zu unterstützen?
Ein wichtiger Schritt ist der Gang zur Psychotherapie. Denn eine neutrale, speziell ausgebildete Person kann oft nochmal anders weiterhelfen als die Eltern. Wenn sich das eigene Kind noch nicht bereit fühlt, können die Eltern zunächst alleine eine psychotherapeutische Sprechstunde besuchen. So erhalten sie Tipps und können später vielleicht auch ihr Kind von dem Angebot überzeugen.
Depressive Jugendliche haben oft zu nichts mehr Lust und bewegen sich wenig. Doch Aktivität kann bei Depressionen gut tun, weshalb Eltern versuchen können, ihr Kind zu etwas Bewegung zu überreden. Sie können darüber nachdenken, was ihrem Sohn/ihrer Tochter Spaß macht und es wiederholt anbieten.
Da das Selbstwertgefühl bei einer Depression oft verringert ist, kann es betroffenen Teenagern helfen, bestärkende Komplimente von ihren Eltern zu hören. Positive Worte können vor anstehenden Herausforderungen ermutigend wirken.
Präventionsprogramme können universell oder selektiv sein. Das heißt, Jugendliche werden entweder im Klassenverband geschult, oder die Prävention richtet sich gezielt an Jugendliche mit einem erhöhten Risiko für Depressionen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn bereits ein Elternteil daran erkrankt ist.
Beispiele für universelle & selektive Präventionsmaßnahmen:
Von Seiten der Eltern ist es wichtig, dem Kind zu signalisieren, dass es mit ihnen über alles reden und eine verständnisvolle Reaktion erwarten kann. Doch auch Grenzen sollten Eltern respektieren, etwa wenn ihr Kind nicht reden möchte. Außerdem kann es dem Nachwuchs helfen, wenn sich die Elternteile als Vorbilder auch um sich selbst gut kümmern – sei es, sich Pausen zu gönnen, offen mit Gefühlen umzugehen oder um Hilfe zu bitten.
Gemeinsam wollen wir Jugendliche darin unterstützen, ihre Depression zu überwinden und ihre Seele zu stärken. Die Experten der Schön Kliniken sind auf den Umgang mit depressiven Jugendlichen spezialisiert und stimmen mit ihnen einen individuellen Therapieplan ab, der genau auf sie und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Jetzt informieren und die Experten an einem unserer Standorte für Jugendpsychosomatik kontaktieren!

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