Patientenverfügung; Betreuungsrecht; Freiheitsentziehende Maßnahmen und Sterbebegleitung aus juristischer und ethischer Sicht
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht gewinnen in der Pflege und Betreuung schwerkranker Menschen zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig herrscht jedoch eine große Unsicherheit bei medizinischen, juristischen, ethischen und kommunikativen Aspekten. Trotz großer medizinischer Fortschritte und einer gestiegenen Lebenserwartung fühlen sich heute viele Schwerkranke und sterbende Patienten durch die moderne Medizin nicht gut versorgt. Häufig wird ein sinnloser Einsatz von „Apparatemedizin“ am Lebensende, eigenmächtige institutionelle Abläufe, unzureichende Schmerztherapie und das fehlende Gespräch zwischen Arzt und Krankem am Lebensende beklagt. Besonders alte Menschen fürchten, nicht in Würde sterben zu dürfen, sondern gegen ihren Willen an „Apparate und Schläuche“ angeschlossen zu werden.
Kursinhalte:
- Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
- Aktive und passive Sterbebegleitung
- Betreuungsrecht
- Freiheitsentziehende Maßnahmen, Fixierungen, Einweisungen auf eine geschlossene Station.
Zielgruppe: Pflegepersonal
Dauer: 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten
Kursleitung: Frau Alexandra Glisoska; Diplom Juristin; examinierte Krankenschwester
Maximale Teilnehmerzahl: 16
Termine
Mittwoch, 19. Mai 2027
09:00–16:30 Uhr
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Preis: 120,00 €
09:00–16:30 Uhr
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Preis: 120,00 €
Kontakt Person

Joachim Wagner
Aus-, Fort- und Weiterbildung
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Tel.: 49 40 20 92 16 43