Achtsamkeit als Methode der Stressbewältigung

Stress entsteht, wenn zwischen Ihnen bedeutsamen Anforderungen (fremd oder selbst gestellt) einerseits und den eigenen Bewältigungsmöglichkeiten (real oder gedacht) andererseits eine Differenz besteht. Je mehr wir unter Druck stehen, desto eher greift unser psychisches System auf alte, früh verinnerlichte und oft unbewusste Bewältigungsmuster zurück. Wir verlieren Offenheit, Flexibilität, Gelassenheit und geraten in einen Stresskreislauf.

Achtsamkeit bedeutet, unsere Aufmerksamkeit absichtsvoll und nicht-wertend auf den aktuellen Augenblick zu richten. Die Idee beruht auf östlichen Meditationswegen, wird jedoch seit vielen Jahren abgelöst von den religiösen Wurzeln zur Stressreduktion, wie auch im Rahmen von Behandlungsverfahren bei Depressionen und Ängsten eingesetzt.

Durch das Üben von Achtsamkeit lernen wir zunehmend unseren „Autopiloten“ kennen, eine Pufferzone zwischen Reiz und Reaktion aufzubauen und so wieder mehr Spielraum für bewusste Entscheidungen zu gewinnen.

Achtsamkeit wird vor allem durch Körperwahrnehmungsübungen und Mediationen im  Sitzen, Gehen und Stehen geübt.

Sie werden am heutigen Tag einige Achtsamkeitsübungen kennenlernen und erproben. Darüber hinaus bekommen Sie Anregungen für kleine alltagstaugliche Übungen.

 

Kursinhalte:

  • Achtsamkeit – kurzer theoretischer Hintergrund
  • Praktische Übungen zum Erfahren von Achtsamkeit außerhalb des Alltags
  • Anregungen für den Alltag

Zielgruppe: Pflegepersonal

Dauer: 8 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten

Kursleitung: Frau Dipl. Psych. Regina Scholle; Betriebliche Sozialberatung

Maximale Teilnehmerzahl: 12

Termine

Donnerstag, 2. September 2027
09:00–16:30 Uhr
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Preis: 129,00 €

Kontakt Person

Joachim Wagner

Aus-, Fort- und Weiterbildung
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Tel.: 49 40 20 92 16 43

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