Prof. Dr. Volker Fendrich
Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Unser Endokrines Zentrum ist auf die operative Behandlung von Erkrankungen hormonproduzierender Drüsen spezialisiert. Dazu gehören insbesondere die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen und die Nebennieren. Die Endokrine Chirurgie an der Schön Klinik Hamburg Eilbek wurde im Jahr 2008 mit der Eröffnung des ersten Endokrinen Zentrums in Hamburg etabliert.
Unser erfahrenes Team führt jährlich rund 3.000 Operationen an der Schilddrüse, den Nebenschilddrüsen und den Nebennieren durch. Damit zählt unser Endokrines Zentrum zu den größten Zentren für Endokrine Chirurgie in Deutschland. Zum Operationsspektrum gehören auch komplexe Eingriffe bei Erkrankungen und Tumoren dieser Organe.
Je nach Eingriff kommen moderne und möglichst schonende Operationsverfahren zum Einsatz. Bei Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen überwachen wir den Stimmbandnerv routinemäßig mithilfe eines intraoperativen Neuromonitorings. Dieses unterstützt das Operationsteam dabei, den Nerv während des Eingriffs zu identifizieren und zu schonen.
Für Ihre Behandlung arbeiten wir eng mit Fachärztinnen und Fachärzten der Endokrinologie sowie der Nuklearmedizin zusammen. Wir erläutern Ihnen Ihre Befunde verständlich, besprechen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und planen das weitere Vorgehen individuell mit Ihnen.
Im Endokrinen Zentrum der Schön Klinik Hamburg Eilbek führen wir bundesweit die zweitmeisten Schilddrüsen-Operationen durch und zählen zu den Top-Drei-Spezialisten in der Behandlung von Schilddrüsenkrebs. Was uns noch auszeichnet: Wir sind europaweit das größte Zentrum für die Therapie der Nebenschilddrüsen und zählen zu den größten Nebennierenzentren im Norden Deutschlands.
Weshalb erwähnen wir dies? Weil Sie direkt von dieser hohen Spezialisierung auf endokrine Krankheitsbilder und der daraus folgenden großen Erfahrung unserer Spezialisten profitieren. Diese zeigt sich beispielsweise an unseren geringen Komplikationsraten. Die Lähmung der Stimmbandnerven etwa, die in direkter Nachbarschaft der Schilddrüse verlaufen, gehört zu den schwerwiegenden Komplikationen. In unserer Endokrinen Chirurgie tritt diese Komplikation aufgrund der großen Erfahrung unserer Operateure sehr selten auf.
Die besondere Lage der Schilddrüse stellt hohe Anforderungen an eine schonende Operationstechnik, die das umliegende Gewebe schützt und gute kosmetische Resultate garantiert. Unsere erfahrenen Experten operieren Sie nach den neuesten und den bewährtesten Behandlungsstandards. So können Sie sich schneller erholen und zügiger in Ihren Alltag zurückkehren.
Sie haben noch Fragen zu Ihrer geplanten Operation oder möchten mit Ihrer Operateurin oder Ihrem Operateur sprechen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu unserem ärztlichen Team auf. Wir informieren Sie verständlich über die Behandlung und das weitere Vorgehen.
In der ZDF-Sendung „Volle Kanne“ spricht Prof. Dr. Volker Fendrich, Chefarzt der Endokrinen Chirurgie an der Schön Klinik Hamburg Eilbek, über das Krankheitsbild Hashimoto-Thyreoiditis. Im Beitrag erklärt er anschaulich Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten dieser Autoimmunerkrankung.
Besonders eindrucksvoll: Auch eine Patientin berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen mit Hashimoto und schildert, wie die Diagnose und Therapie ihren Alltag beeinflussen.
Den vollständigen Beitrag sehen Sie hier:
Als derzeit einzige Klinik in Hamburg bieten wir die Mikrowellenablation bei ausgewählten gutartigen Schilddrüsenknoten an. Das minimalinvasive Verfahren ermöglicht eine Behandlung ohne klassischen Hautschnitt und ohne Vollnarkose. Es kann eine Alternative zu einer Operation sein, wenn ein Schilddrüsenknoten Beschwerden verursacht, wächst oder als kosmetisch störend empfunden wird.
Ob eine Mikrowellenablation für Sie infragekommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere die Größe, Lage und Beschaffenheit des Schilddrüsenknotens sowie Ihre individuellen Beschwerden. Voraussetzung für die Behandlung ist eine umfassende Diagnostik. Eine bösartige Erkrankung muss ausgeschlossen sein.
Bei der Mikrowellenablation wird eine dünne Sonde unter Ultraschallkontrolle gezielt in den Schilddrüsenknoten eingeführt. Über die Sonde wird Mikrowellenenergie abgegeben. Die entstehende Wärme behandelt das Knotengewebe gezielt. Der Körper baut das behandelte Gewebe anschließend schrittweise ab, sodass sich der Knoten im Verlauf verkleinern kann.
Die Behandlung erfolgt in der Regel unter örtlicher Betäubung. Ein klassischer Hautschnitt und eine Vollnarkose sind nicht erforderlich. Die eigentliche Behandlung dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Je nach individuellen Voraussetzungen kann die Mikrowellenablation ambulant oder kurzstationär durchgeführt werden.
Eine Mikrowellenablation kann bei ausgewählten gutartigen Schilddrüsenknoten infragekommen, wenn diese Beschwerden verursachen oder im Verlauf wachsen. Mögliche Beschwerden sind:
Vor einer Behandlung wird der Schilddrüsenknoten umfassend untersucht. Dazu gehören insbesondere eine Ultraschalluntersuchung sowie eine zytologische oder histologische Abklärung. Die Diagnose und die Eignung für eine Mikrowellenablation müssen ärztlich eindeutig beurteilt werden. Die endgültige Indikation stellen wir individuell auf Grundlage aller Befunde.
Studien zeigen, dass sich gutartige Schilddrüsenknoten nach einer Mikrowellenablation im Verlauf deutlich verkleinern können. In einzelnen Untersuchungen wurde innerhalb von zwei Jahren eine Volumenreduktion von bis zu 82 Prozent beschrieben. Bei rund 80 Prozent der untersuchten Patientinnen und Patienten verbesserten sich knotenspezifische Beschwerden.
Die Ergebnisse können individuell unterschiedlich ausfallen. Das Ausmaß der Verkleinerung und die Entwicklung der Beschwerden hängen unter anderem von der Größe, Lage und Beschaffenheit des Knotens ab. Die genannten Studienergebnisse stellen daher kein individuelles Behandlungsergebnis und kein Heilversprechen dar.
Dr. Anja Röske ist die verantwortliche Ärztin für die Mikrowellenablation an der Schön Klinik Hamburg Eilbek. Sie bespricht mit Ihnen Ihre Befunde, erläutert die möglichen Behandlungsschritte und prüft, ob das Verfahren für Sie geeignet ist.
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin, sofern vorhanden, aktuelle Ultraschallbefunde sowie zytologische oder histologische Untersuchungsergebnisse mit.
Die endokrine Chirurgie befasst sich mit der operativen Behandlung hormonbildender Organe. Dazu gehören vor allem die Schilddrüse, die Nebenschilddrüsen und die Nebennieren. Operiert wird beispielsweise bei Knoten, Tumoren, hormonellen Überfunktionen oder einem Verdacht auf eine bösartige Erkrankung.
Ein Schilddrüsenknoten kann operiert werden, wenn er verdächtig ist, wächst, Beschwerden verursacht oder die Schilddrüsenfunktion beeinflusst. Eine Operation kann außerdem infrage kommen, wenn eine Überfunktion vorliegt oder eine bösartige Erkrankung nicht sicher ausgeschlossen werden kann. Die Entscheidung richtet sich immer nach dem individuellen Befund und den Ergebnissen der Diagnostik.
Nein. Viele Schilddrüsenknoten sind gutartig und müssen nicht operiert werden. Je nach Größe, Aussehen im Ultraschall, Beschwerden und Schilddrüsenfunktion kann zunächst eine Verlaufskontrolle ausreichen. Das Behandlungsteam prüft gemeinsam mit Ihnen, ob eine Operation, eine andere Behandlung oder eine regelmäßige Kontrolle sinnvoll ist.
Zur Untersuchung gehören in der Regel ein ärztliches Gespräch, eine körperliche Untersuchung, eine Ultraschalluntersuchung und Bluttests. Je nach Befund können eine Szintigrafie, eine Gewebeentnahme oder weitere Untersuchungen notwendig sein. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für die gemeinsame Entscheidung über das weitere Vorgehen.
Bei einer Schilddrüsenoperation entfernt das Behandlungsteam entweder einen Teil der Schilddrüse, einen Schilddrüsenlappen oder die gesamte Schilddrüse. Welcher Eingriff erforderlich ist, hängt von der Erkrankung und dem individuellen Befund ab. Vor der Operation bespricht das Behandlungsteam mit Ihnen den Ablauf, mögliche Risiken und die Nachsorge.
Wie bei jeder Operation können Blutungen, Infektionen, Schmerzen und Wundheilungsstörungen auftreten. Bei Eingriffen an der Schilddrüse können außerdem die Stimmbandnerven oder die Nebenschilddrüsen betroffen sein. Das Behandlungsteam erläutert Ihnen die individuellen Risiken und die Maßnahmen, mit denen sich diese Risiken möglichst gering halten lassen.
Die stationäre Aufenthaltsdauer beträgt bei allen Operationen unseres Endokrinen Zentrums zwei Nächte. Nach der Operation kontrolliert das Behandlungsteam unter anderem die Wunde, die Stimmbandfunktion und – je nach Eingriff – den Kalziumhaushalt. Vor der Entlassung erhalten Sie Informationen zur weiteren Behandlung und Nachsorge.
Ein Hyperparathyreoidismus ist eine Überfunktion einer oder mehrerer Nebenschilddrüsen. Dabei wird zu viel Parathormon gebildet, wodurch sich der Kalziumhaushalt des Körpers verändern kann. Mögliche Folgen betreffen unter anderem Knochen und Nieren. Ob eine Operation erforderlich ist, hängt von den Laborwerten, den Beschwerden und weiteren Untersuchungsergebnissen ab.
Eine Operation kann empfohlen werden, wenn eine Überfunktion zu dauerhaft erhöhten Kalziumwerten, Beschwerden oder Folgeerkrankungen führt. Auch bestimmte Labor- und Untersuchungsbefunde können für einen Eingriff sprechen. Vor der Operation wird die betroffene Nebenschilddrüse möglichst genau lokalisiert und das Vorgehen individuell geplant.
An den Nebennieren können unter anderem gutartige oder bösartige Tumoren sowie hormonbildende Veränderungen auftreten. Eine Operation kann erforderlich sein, wenn ein Befund verdächtig ist, Beschwerden verursacht oder relevante Hormone bildet. Die Behandlung hängt unter anderem von der Art, Größe und hormonellen Aktivität des Befundes ab.
Bei geeigneten gutartigen Schilddrüsenknoten kann die Mikrowellenablation eine Behandlung ohne klassischen Hautschnitt und ohne Vollnarkose ermöglichen. Ob das Verfahren infrage kommt, hängt unter anderem von der Größe, Lage und Beschaffenheit des Knotens sowie von Ihren Beschwerden ab.
Die Behandlung erfolgt üblicherweise unter örtlicher Betäubung. Während des Eingriffs können Druck, Wärme oder ein vorübergehendes Spannungsgefühl auftreten. Über die zu erwartenden Beschwerden und die Nachsorge informieren wir Sie vor der Behandlung ausführlich.
Die Schön Klinik Hamburg Eilbek bietet die Mikrowellenablation bei ausgewählten gutartigen Schilddrüsenknoten derzeit als einzige Klinik in Hamburg an. Vor der Mikrowellenablation muss der Schilddrüsenknoten umfassend untersucht werden. Eine bösartige Erkrankung muss ausgeschlossen sein. Die endgültige Entscheidung für oder gegen das Verfahren treffen wir nach einer individuellen ärztlichen Bewertung aller Befunde.
Fachärztin für Viszeralchirurgie
F.E.B.S. (neck endocrine and adrenal surgery)
Unsere Sprechstunden finden in unserer Ambulanz in Haus 5 statt. Das Haus 5 erreichen Sie über unseren Haupteingang (Haus 7).
Adresse: Dehnhaide 120, 22081 Hamburg
Nutzen Sie gerne das Parkhaus auf unserem Klinikgelände.
Um beurteilen zu können, ob eine endokrine Erkrankung vorliegt, sind verschiedene Diagnostiken zu Form und Funktion der Schilddrüse notwendig. Dafür beziehen wir Ihre Voruntersuchungen mit ein.
Um somit bei Ihrem Termin eine verlässliche Aussage zur weiteren Behandlung treffen zu können und Ihnen unter Umständen weitere Termine ersparen zu können, ist es wichtig, dass Sie alle relevanten Vorbefunde mitbringen.
Dazu zählen:
Wir sind montags bis freitags von 8 bis 15:30 Uhr gern für Sie da.
Termine ausschließlich nach Vereinbarung. Sie erreichen unsere Terminvergabe montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.



