Unser Selbstverständnis

Dieter Schön ist Vorsitzender des Verwaltungsrates

Interview mit Dieter Schön

Dieter Schön hat mit seiner Familie die Schön Klinik aufgebaut und mehr als 30 Jahre lang kontinuierlich weiterentwickelt. Heute ist er Vorsitzender des Verwaltungsrates und gemeinsam mit seiner Familie Mehrheitsgesellschafter unserer Klinikgruppe. Im Interview erklärt er, was ihn antreibt.

"Es geht um das kostbarste Gut, die Gesundheit“

"Herr Schön, was interessiert Sie am Gesundheitswesen?"

"Medizin war für mich nie nur irgendein Wirtschaftsfeld. Medizin ist etwas zutiefst Sinnvolles. Deswegen treffen Sie bei uns Weltklasse-Mediziner, Kümmerer, Forscher, Digitalprofis, Spezialisten und gute Seelen ­- und das oft sogar in ein- und derselben Person. Manche meinen ja, es ginge nicht, die medizinische Qualität und Gesundheitsversorgung zu verbessern. Den Gegenbeweis liefern wir jeden Tag und genau das treibt uns an. Niemand geht allein zum Geldverdienen in den Klinikbereich. Es geht schließlich um das kostbarste Gut, die Gesundheit."

Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE.jpg

"Haben Sie ein Erfolgsrezept?"

"Wir haben uns von Anfang an auf bestimmte Krankheitsbilder spezialisiert, die wir in der ganzen Tiefe durchdringen und für die wir in der Schön Klinik eigene Standards entwickelt haben. Denn das, was wir häufig machen, das können wir auch besonders gut. Und wir behandeln nicht nur, sondern kümmern uns."

"Was heißt das konkret?"

"Wir messen unsere Behandlungsergebnisse seit mehr als dreißig Jahren, und damit viel länger als andere. Konsequent überprüfen wir unsere Arbeit auch anhand der neuesten Forschungsergebnisse. Viele davon stammen übrigens aus der Schön Klinik. Uns treibt es förmlich um, die für unsere Patienten bestmögliche Behandlung in hoher Qualität zu finden. Der medizinische Behandlungserfolg zählt für die Patienten am meisten ­- und doch erinnern sie sich später besonders an die Freundlichkeit und Zuwendung, die sie auf ihrem Weg zur Besserung in der Schön Klinik erfahren haben."

"Finden Sie genug Mitarbeiter - und was können Sie ihnen bieten?"

"Bei uns arbeiten erstklassige Mediziner, Therapeuten und Pflegekräfte, die zum Teil sogar von Universitätskliniken zu uns gewechselt sind. Mancher war vielleicht im Vorfeld skeptisch gegenüber privaten Trägern. Ich sehe aber, wie wir auf Dauer überzeugen: mit unserem Qualitätsbewusstsein, unserer Innovations- und Investitionskraft und der Möglichkeit, Freiräume zu gestalten. Das hat sich mittlerweile herumgesprochen. Auch der regelmäßige Austausch innerhalb von Expertengruppen auf allen Ebenen der Schön Klinik macht den Unterschied. Viele neue Mitarbeiter kommen, weil sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln wollen.

Unsere wirtschaftliche Kraft gibt uns die Souveränität, unsere Kliniken und die dortigen Arbeitsplätze nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Das ist auch ein Grund, warum wir bei Mitarbeiter-Befragungen regelmäßig mit unseren Kliniken in den Top Ten der besten Arbeitgeber im Gesundheitswesen landen."

"Spüren Sie keinen Kostendruck?"

"Unbestritten, Medizin und Ökonomie stehen im Alltag in einem Spannungsverhältnis. Bei uns entscheiden aber immer noch die Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten, was für den Patienten die beste Therapie ist. Diese Freiräume sind wichtig, denn jeder Krankheitsverlauf ist individuell. Und deswegen ist es auch die Behandlung in der Schön Klinik."

"Welche Ziele verfolgen Sie als Klinikgruppe?"

"Wir behandeln nicht nach den Mustern abgeschotteter ärztlicher Disziplinen, sondern nach den Erfordernissen der einzelnen Krankheitsbilder. Damit haben wir bereits viel Erfahrung gesammelt, und jetzt übertragen wir dieses Knowhow in eine intensive Vernetzung mit dem ambulanten und digitalen Bereich. Die Patienten wünschen sich diese Durchlässigkeit. Dort liegt die Zukunft und deswegen werden wir weiter wachsen. Dazu gehört auch, dass wir unsere Expertise und Behandlungskonzepte ins Ausland bringen.

Eines unserer Erfolgsgeheimnisse ist, dass wir unsere Prozesse und Strukturen immer wieder von neuem hinterfragen. Das kann mitunter ganz schön anstrengend für unsere Mitarbeiter sein. Ich habe aber den Eindruck, dass gerade dieses Streben nach Verbesserung viele von ihnen langfristig an die Schön Klinik bindet."