Behandlungsmethoden

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Die Beschwerden dauerhaft beheben

Wenn unsere Gelenkspezialisten im Rahmen einer gründlichen Diagnostik eine Bakerzyste feststellen, muss diese nicht immer operiert werden. Erst wenn sie ein bestimmtes Ausmaß erreicht hat oder Durchblutung, Nerven und Beweglichkeit des Kniegelenks zu sehr einschränkt sind, muss sie durch eine Bakerzysten-Operation entfernt werden.

Konservative Behandlungsmethoden

Bakerzyste: Behandlung mit konservativer Therapie

Eine geringfügige Bakerzyste muss nicht zwangsläufig operiert werden. Oft kann eine konservative Bakerzysten-Therapie helfen, die Schwellung im Kniegelenk zu behandeln. Mit Physiotherapie, Medikamenten, physikalischen Maßnahmen oder Punktion (Flüssigkeitsentnahme) kann die Bakerzyste oft gut behandelt werden. 

Operative Behandlungsmethoden

Bakerzyste: Behandlung mit operativer Therapie

Manchmal nimmt die Vorwölbung der Zyste jedoch ein erhebliches Ausmaß an. Dies kann die umliegenden Blutgefäße und Nervenbahnen in Mitleidenschaft ziehen oder die Kniebeweglichkeit zu sehr einschränken. In diesem Fall muss nach der konkreten Ursache gefahndet werden. Eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) kann dabei helfen, den Auslöser der Gelenkschwellung ausfindig zu machen.

Danach wird die Zyste über eine Öffnung im Bereich der Kniekehle vorsichtig entfernt. Bei der Operation gehen wir besonders sorgfältig vor, um das nicht selten vorkommende Wiederauftreten der Zyste im Idealfall auszuschließen.

Nachbehandlung nach einer Bakerzysten-OP

Um die Wundheilung zu unterstützen, sollte das Knie in den ersten Wochen nach der Bakerzysten-OP nicht vollständig gestreckt werden. Nach Abschluss der Wundheilung kann mit der Wiederherstellung der ursprünglichen Gelenkbeweglichkeit begonnen werden. Je nach Befund ist dabei meist eine sofortige Vollbelastung des betroffenen Gelenkes möglich. Die Nachbehandlung kann insgesamt drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen.

Um die Funktion des Kniegelenks wieder zu verbessern und die Reizsymptomatik des Gelenks bestmöglich zu vermindern, ist eine Rehabilitation sinnvoll. Dabei kommen verschiedene Anwendungen zum Einsatz, wie Physiotherapie oder ein gezieltes Muskelaufbautraining.