Pressemitteilung

Schön Klinik Hamburg Eilbek | 11.00 Uhr - 18.01.2019
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Schön Klinik präsentiert „OP der Zukunft“

Der zukunftsweisende OP-Komplex der Schön Klinik Hamburg Eilbek wurde am heutigen Freitag offiziell von Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, sowie Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE, eingeweiht. Das Investitionsvolumen beträgt rund 37 Millionen Euro. Die Freie und Hansestadt Hamburg hat das Projekt mit 20,3 Millionen Euro gefördert. Der Patientenbetrieb wird in wenigen Wochen starten.

Im Notfall zählt jede Sekunde. Für Patienten können reibungslose Abläufe im Operationssaal und allen damit in Verbindung stehenden Prozessen daher lebensrettend sein. „Exzellente Medizin ist immer das Ergebnis eines perfekten Zusammenspiels von qualifizierten Mitarbeitern, durchdachter Architektur und moderner Technik“, sagte Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE. „Unsere Gebäude entstehen deshalb nicht am grünen Tisch, sondern sind das Ergebnis langjähriger Erfahrung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit den Architekten und Gewerken.“

Infrastruktur folgt dem optimalen OP-Ablauf

Das Ergebnis sind Neubauten wie dieser OP-Komplex, der einer der modernsten seiner Art ist: Die Infrastruktur folgt den optimalen OP-Abläufen von der Aufnahme bis zum Aufwachraum, sodass Wege für Patienten und auch für Mitarbeiter kurz sind, punktgenaue Vorbereitungen auf den OP-Termin möglich werden und Wartezeiten weitgehend entfallen können. Klinikgeschäftsführer Dr. Arne Berndt freute sich, dass schon die Bauphase durch reibungslose Abläufe geprägt war und der Patientenbetrieb in Kürze starten kann: „Wir sind stolz darauf, den Hamburgern einen so hochmodernen Gebäudekomplex zu präsentieren, der nach den neuesten Erkenntnissen geplant und fertiggestellt wurde und mit dem wir dazu beitragen können, die Patientenversorgung weiter zu verbessern.“

Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks sagte unter anderem: „Der OP-Neubau der Schön Klinik Hamburg Eilbek mit direkter Anbindung an die Intensiv- und Intermediate Care Station ist ein wichtiger Beitrag, um die Versorgung der Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern und optimale Behandlungsabläufe mit kurzen Wegen zu schaffen. Die Stadt hat dieses wichtige Vorhaben mit rund 20,3 Millionen Euro finanziert und trägt damit einen Großteil der Kosten.“

Gesonderter OP-Bereich für isolierpflichtige Patienten

Sowohl bei der Infrastruktur als auch bei der Ausstattung wurde bereits in der Planungsphase viel Wert auf die Einhaltung höchster Hygienestandards gelegt. Daher verfügt dieser Neubau über eine echte Besonderheit: Im ersten Stock gibt es einen OP-Bereich, in dem Patienten mit isolierpflichtigen Krankheitserregern wie MRSA getrennt von allen anderen Patienten transportiert, eingeschleust und postoperativ überwacht werden können. Generell sind darüber hinaus auch Ver- und Entsorgungswege im ganzen Gebäude durch verschiedene Aufzüge voneinander getrennt. Oberflächen sowie Materiallagerung erfüllen strengste Hygienevorschriften.

Flexible OP-Säle und IT-unterstützte Abläufe erleichtern den Alltag

Neben der grundsätzlichen baulichen Struktur ist auch die Ausstattung des Neubaus darauf ausgelegt, die Abläufe bestmöglich zu unterstützen. Dazu tragen IT-Lösungen bei oder auch flexible OP-Säle: So sind bestimmte Eingriffe nicht an einzelne Räume gekoppelt, was Wartezeiten auf eine Operation reduzieren kann.

Angenehmes Arbeitsumfeld

Uwe Poganiatz-Heine, Leiter Planung und Bau der Schön Klinik SE, hat das Gesamtprojekt „OP der Zukunft“ von der ersten Stunde an begleitet: „Grundlage aller baulichen Planungen war der am Patienten orientierte ideale Behandlungsprozess. Die Infrastruktur wurde so gestaltet, dass jeder einzelne Schritt eines operativen Eingriffs optimal abgebildet wird. Wichtige Impulse gaben uns auch die Erfahrungen aus unseren jüngsten OP-Neubauprojekten an den Standorten Neustadt in Holstein, Vogtareuth und München-Harlaching.“ So berücksichtigt die Gestaltung des OP-Komplexes auch mitarbeiterfreundliche Faktoren: Die Operationssäle etwa haben Tageslicht und Pausenräume bieten den Mitarbeitenden Erholungsmöglichkeiten zwischen den Einsätzen. Wenn möglich, wurden naturnahe Farben und Materialien für die Innengestaltung verwendet.

 

Zahlen und Fakten – der „OP der Zukunft“ auf einen Blick:

Bauzeit:

28 Monate (inkl. Planungsphase 3,5 Jahre)

Kosten:

Rund 37 Mio. Euro, 20,3 Mio. Euro davon durch Förderung der Freien und Hansestadt Hamburg

Dimension:    

  • Zwei Vollgeschosse, vollunterkellert mit Staffelgeschoss
  • 2.300 qm Grundfläche
  • 9.000 qm Bruttogeschossfläche (~ 11 Handballfelder)
  • 43.000 m3 Bruttorauminhalt (~ 100 Einfamilienhäuser)

Ausstattung:  

  • 2 Geschosse mit insgesamt 12 OP-Sälen und 8 Einleitungsplätzen.
  • Einer der OP-Säle kann für isolierungspflichtige Patienten verwendet werden, inkl. inkl. räumlicher Trennung des Patiententransports, der Einschleusung und der postoperativen Überwachung.

Sterilgutversorgung: 

befindet sich im UG. Hier werden z. B. Instrumente und Medizinprodukte gereinigt, desinfiziert, gepflegt, sortiert, sterilisiert und bereitgestellt.

Energieeffizienz: Maßnahmen wie z.B. ein sehr guter Wärmeschutzstandard, ein innovatives Lüftungskonzept mit modernster Ventilatorentechnologie und eine Kraftwärmekopplung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung sorgen für eine sehr viel bessere Energiebilanz als es das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) erfordert.

 

Über die Schön Klinik Hamburg Eilbek
Seit mehr als 10 Jahren gehört die Schön Klinik Hamburg Eilbek zur Schön Klinik, einer Klinikgruppe in privater Trägerschaft (Familie Schön). Die mehr als 1.800 Mitarbeiter des 750 Betten-Hauses versorgen jährlich rund 70.000 Patienten stationär, teilstationär und ambulant. Das Krankenhaus im Herzen von Hamburg sichert die Schwerpunktversorgung der örtlichen Bevölkerung und verfügt darüber hinaus über Spezialabteilungen für die Versorgung von Patienten aus dem In- und Ausland. Die Schön Klinik Hamburg Eilbek ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Hamburg und verfügt heute über Fachabteilungen für Orthopädie, Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Septische Knochen- und Weichteilchirurgie, Geriatrie, Viszeralchirurgie, Innere Medizin, Endokrine Chirurgie, Adipositaschirurgie, Neurologie und neurologische Frührehabilitation sowie Psychosomatik und Psychiatrie. Eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie sowie eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit komplettieren das Leistungsportfolio der Klinik.

www.schoen-klinik.de/hamburg-eilbek

 

Über die SCHÖN KLINIK
Die größte familiengeführte Klinikgruppe Deutschlands behandelt alle Patienten, ob gesetzlich oder privat versichert. Seit der Gründung durch die Familie Schön im Jahr 1985 setzt das Unternehmen auf Qualität und Exzellenz durch Spezialisierung. Seine medizinischen Schwerpunkte sind Psychosomatik, Orthopädie, Neurologie, Chirurgie und Innere Medizin. An derzeit 23 Standorten in Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein sowie Großbritannien behandeln 10.000 Mitarbeiter jährlich rund 300.000 Patienten. Seit vielen Jahren misst die Schön Klinik Behandlungsergebnisse und leitet daraus regelmäßig relevante Verbesserungen für ihre Patienten ab.

 

--- Freitag, 18. Januar 2019 ---

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Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE
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Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz
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Dr. Arne Berndt, Klinikgeschäftsführer Schön Klinik Hamburg Eilbek
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Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE, und Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz
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Anita Dreyer, Projektleitung Medizintechnik der Schön Klinik SE, Uwe Poganiatz-Heine, Leiter Planung und Bau der Schön Klinik SE, Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE, Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz (v. li. n. re.)
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Prof. Dr. Jochen Kußmann, Chefarzt Endokrine Chirurgie Schön Klinik Hamburg Eilbek, Cornelia Prüfer- Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE (v. li. n. re.)
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Prof. Dr. Jochen Kußmann, Chefarzt Endokrine Chirurgie Schön Klinik Hamburg Eilbek, Cornelia Prüfer- Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE (v. li. n. re.)
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Dr. Markus Hamm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schön Klinik SE, Dr. Arne Berndt, Klinikgeschäftsführer Schön Klinik Hamburg Eilbek, Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Dieter Schön, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Schön Klinik SE (v. li. n. re.)
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Dr. Nils Haustedt, Chefarzt Septische Chirurgie, Schön Klinik Hamburg Eilbek
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Cornelia Prüfer-Storcks, Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz
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