HÜFTGELENK-ERSATZ | INTERVIEW

Langfristig schmerzfrei und mobil

Dr. Karl Christian Westphal, Chefarzt in der Schön Klinik
Dr. Karl Christian Westphal ist Chefarzt in der Schön Klinik und ausgewiesener Experte für Hüftgelenk-Ersatz. Er hat mit seinem Team in den letzten fünf Jahren mehr als 10.000 Hüftimplantate gesetzt. Die Top-Leistungen und das Engagement unserer hochspezialisierten Teams bescheinigen uns nicht nur regelmäßig unsere zufriedenen Patienten, sondern auch zahlreiche Zertifizierungen, unter anderem als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung. Die Schön Klinik Neustadt gehört zu den Top-3-Spezialisten für Endoprothetik in Deutschland. Er weiß aus Erfahrung, welche Methoden besonders schonend sind, welches Implantat für Sie das Richtige ist und wie Sie nach einem Eingriff an der Hüfte schnell und dauerhaft wieder mobil werden.

Worauf sollten Patienten bei der Auswahl der Klinik für einen Hüftgelenk-Ersatz achten?

Auch wenn Hüft-Operationen inzwischen zu den Standard-Eingriffen gehören, spielt die Erfahrung der Operateure eine entscheidende Rolle für den Heilungserfolg. Wählen Sie daher unbedingt eine spezialisierte Klinik aus. Mit schonenden minimalinvasiven Verfahren können erfahrene Experten heute so operieren, dass die Muskeln und Sehnen nicht durchtrennt werden und die Weichteile rund um das Gelenk optimal geschont werden. Dies trägt zu einer schnelleren Mobilisierung sowie Wundheilung bei und sorgt dafür, dass die Patienten nach der OP weniger Schmerzen haben.

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"Für den Heilungserfolg spielt ein erfahrener Operateur eine wichtige Rolle."

Welches Implantat empfehlen Sie Ihren Patienten?

Moderne Implantate sind heute viel verträglicher, schonender und langlebiger als noch vor ein paar Jahren. Dennoch muss das künstliche Gelenk gerade bei jüngeren und aktiven Patienten möglicherweise im Lauf des Lebens noch einmal ersetzt werden. Bei der Erstimplantation setzen wir daher auf Gleitpaarungen mit Keramik – auch in Kombination mit Kurzschaftprothesen. Diese Implantate ermöglichen es uns, möglichst viel Knochengewebe zu erhalten und sorgen für minimalen Materialverschleiß. So können wir eine Wechseloperation vermeiden oder besonders gute Voraussetzungen dafür schaffen.

Und auf was kommt es nach der OP an?

Patienten sollten möglichst bald mit der Mobilisierung und Reha starten. Wir setzen auf einen ganzheitlichen Ansatz, um unsere Patienten schnell wieder auf die Beinen zu bringen und zu gewährleisten, dass sie dauerhaft schmerzfrei und mobil bleiben. In der Reha kombinieren wir daher Physio- und Bewegungstherapie mit physikalischen Therapieansätzen und psychologischer Unterstützung. Bei der Entlassung geben wir unseren Patienten konkrete Übungen für den Alltag mit auf den Weg und überprüfen im Rahmen der Nachsorge in regelmäßigen Abständen die Fortschritte. 

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