Behandlungsmethoden

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Für eine normale Entwicklung

Je nach Schwere der Behinderung kann die persönliche Einschränkung entweder kaum sichtbar sein oder ein Leben im Rollstuhl bedeuten.
In unserer Spina-bifida-Klinik haben wir verschiedene Therapiemöglichkeiten, um die besten Voraussetzungen für eine möglichst normale Entwicklung Ihres Kindes zu schaffen.

Konservative Behandlungsmethoden

Konservative Spina-bifida-Therapie

Eine konservative Therapie-Option ist die Physiotherapie, bereits kurz nach der Geburt. Sehr wichtig ist auch der Umgang mit den individuell notwendigen Schienen (Orthesen) und Hilfsmitteln, die dem Kind das Alltagsleben erleichtern sollen. Jedes Kind muss auf Blasenstörungen untersucht werden.

Operative Behandlungsmethoden

Operative Spina-bifida-Therapie

Direkt nach der Geburt wird die operative Korrektur des Defektes als sogenannter Zelenverschluss vorgenommen, um Folgekomplikationen zu vermeiden. Im weiteren Verlauf des Heranwachsens können je nach Ausprägung der Erkrankung verschiedene Operationen nötig werden, zum Beispiel neurochirurgische Operationen, wie die Shunt-Versorgung, oder kinderorthopädische Operationen, wie Weichteil-OPs oder Knocheneingriffe. Besonders oft ist dabei der Bereich der Hüften und Füße betroffen. Es können aber auch Operationen an den Kniegelenken erforderlich werden, um zum Beispiel Kontrakturen zu beheben. Des Weiteren sollte stets die Wirbelsäule kontrolliert werden, da auch hier ein operatives Vorgehen notwendig werden kann.
Wenn Ihr Kind an einer Spina bifida leidet, sollten Sie in enger Verbindung zu einem speziellen pädiatrischen Zentrum stehen, das die fachübergreifende Versorgung gewährleistet. Entscheidend ist eine Behandlungskontinuität vom Kindesalter bis hin zum Erwachsenen!