Behandlungsmethoden

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Individuelle Therapie – je nach Stadium Ihrer Arthrose

Für jedes Stadium bieten wir Ihnen genau die Therapie, die Ihre Beweglichkeit am besten wiederherstellt. Orthopädisches Schuhwerk, Sprunggelenksarthrose-Übungen, arthroskopische Eingriffe oder Einsatz eines künstlichen Gelenks – welche Behandlung für Sie in Frage kommt, besprechen wir mit Ihnen bei einem persönlichen Gespräch.

Konservative Behandlungsmethoden

Sprunggelenk: Arthrose-Behandlung ohne OP

Wird die Abrollbewegung Ihres Fußes von der Schuhsohle übernommen, kann das Ihre Beschwerden deutlich reduzieren. Verschiedene Hersteller bieten bereits Schuhe mit abgerundeter Sohle an. Alternativ kann ein orthopädischer Schuhmacher Ihre Alltagsschuhe mit einer abgerundeten Sohle versehen.
Auch Schuhe, die den Fuß stabilisieren, das Sprunggelenk fassen und es von außen unterstützen, können Abhilfe schaffen.

Operative Behandlungsmethoden

Sprunggelenk: Arthrose-Behandlung mit OP

Arthroskopie

Finden sich auf Ihren Röntgenbildern knöcherne Wucherungen, können diese im Rahmen einer Spiegelung (Arthroskopie) abgetragen werden. Bei einer Arthroskopie führen wir über einen kleinen Schnitt eine kleine Kamera und über einen zweiten die OP-Instrumente in Ihr Gelenk ein. Nun können wir selbst relativ große knöcherne Wucherungen gewebeschonend entfernen. Eine vollständige Beseitigung Ihrer Arthrose ist so zwar nicht möglich, wir erreichen dadurch jedoch eine deutliche Schmerzverringerung und größere Bewegungsfreiheit.

Knorpelregeneration

Bei kleinen Knorpeldefekten werden dünne Häutchen (Membrane) eingesetzt, die das Einwachsen von neuen Knorpelzellen begünstigen sollen.

Künstliches Sprunggelenk (Prothese)

Es besteht auch die Möglichkeit, das obere Sprunggelenk in einer Operation durch ein künstliches zu ersetzen und so die Beweglichkeit in Ihrem Sprunggelenk zu erhalten. Selbst nach zehn Jahren sind zwischen 85 bis 90 % der eingesetzten Prothesen noch intakt. Falls doch eine Lockerung auftreten sollte, kann das künstliche Sprunggelenk in vielen Fällen gewechselt werden.

Versteifung des Sprunggelenks (Arthrodese)

Wenn weder die genannten OP-Verfahren noch ein künstliches Gelenk in Frage kommen, versteifen wir Ihr Sprunggelenk in einer OP. Dazu entfernen wir den zerstörten Knorpel aus dem Gelenk und verschrauben Ihr Sprungbein fest mit dem Schienbein. Nach sechs bis zwölf Wochen sind beide Knochen stabil zusammengewachsen und Sie können Ihren Fuß wieder nahezu unbegrenzt belasten. Daher ist eine Versteifung gerade für jüngere, aktive Patienten sinnvoll. Durch eine Begrenzung der Versteifung auf die zerstörten Gelenkanteile kann in den meisten Fällen ein großer Teil der Bewegung im Rückfuß erhalten werden. Bei vielen Patienten ist der Eingriff arthroskopisch möglich. Auch werden Versteifungen heute so durchgeführt, dass zu einem späteren Zeitpunkt der Wechsel auf ein künstliches Sprunggelenk noch möglich wäre.